Sonntag, 10. April 2016

[Rezension] Cassandra Clare - Die Chroniken des Magnus Bane



Zum Inhalt: Tauche ein in die Welt von Magnus Bane! Der schillernde Oberste Hexenmeister von Brooklyn hat ein ereignisreiches Leben hinter sich. Sei es die Französische Revolution in Paris, der Börsencrash von New York oder das frühe London - Magnus war immer dabei und hatte seine funkensprühenden Finger im Spiel. Keine Frage, dass es dabei auch manchmal riskant wird für den vorlauten und lebenslustigen Draufgänger. Wenn man ewig lebt, muss man sich schließlich die Zeit vertreiben, da kommt eine kleine Romanze dann und wann gerade recht. Und wenn eine Situation doch mal zu heiß wird, gibt es ja immer noch den alles verhüllenden Zauberglanz. Alle Geheimnisse und Rätsel rund um Magnus Bane.



Meine Meinung: grandioser Zusatzband :D

Eigentlich kann man inhaltlich nicht wirklich viel verraten, dennoch werde ich nicht unbedingt viel dazu verraten.
Das Buch besteht aus 10 Kurzgeschichten rund um Magnus Bane, den etwas schrillen Hexenmeister, den wir schon durch die Chroniken der Unterwelt kennen gelernt haben. Alle beinhalten seine Geschichten - manchmal  mit bekannten Personen und manchmal mit eher unbekannten.

Ich fand es schön, auch mal was zu Magnus Beziehung zu Will und Tessa, aber auch zu Camille oder Alec zu lesen. An manchen Stellen hat man ein bisschen das Gefühl, etwas wieder zu erkennen.
An anderen Stellen freue ich mich einfach darüber, etwas aus einer anderen Sicht zu sehen. Ich fand es sehr faszinierend, die Beziehung von Magnus und Alec mal aus seiner Sicht zu sehen. An einer Stelle hat es mich fast zu Tränen gerührt. :)
Zudem fand ich es spannend, dass etwas über das Abkommen berichtet wurde und auch, wie es zustande kam und welche Schwierigkeiten damit verbunden waren.

Eine sehr zu empfehlende Geschichte ist die Raphael Santiago. Da ja im 6. Teil der Chroniken der Unterwelt schon klar geworden ist, das die beiden eine Verbindung haben, war es wirklich spannend zu lesen, wie sie eigentlich entstanden ist.

Aufgrund der Tatsache, dass auch viele Schattenjäger namentlich genannt werden, ist es für mich spannend gewesen, mal die Stammbäume ein bisschen intensiver unter die Lupe zu nehmen. Und es ist ziemlich interessant zu sehen, wer so mit wem verwandt ist und was man über die Vorfahren so erfahren kann.
Es hat mich ehrlich gefreut, mal etwas über den Sohn von Will und Tessa zu lesen, oder auch über Will´s Vater oder Charlotte als Kind. :)

Was mich aber ein bisschen gestört hat, waren die ständigen Zeitsprünge. Die Kurzgeschichten sind nicht wirklich chronologisch geordnet und springt ein bisschen durch die Zeit. An manchen Stellen ist es echt verwirrend, vor allem wenn man durch eine Kurzgeschichte schon etwas weiß, was in der nächsten noch gar nicht passiert ist.

Alles in allem finde ich es aber einen echt gelungenen Zusatzband, den ich jedem, der die Chroniken der Unterwelt und die Chroniken der Schattenjäger gelesen hat, absolut empfehlen kann!!! :D


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