Mittwoch, 27. April 2016

[Rezension] Francesca Haig - Das Feuerzeichen (1)

Zum Inhalt: Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

Meine Meinung: solide Geschichte, die mich aber nicht komplett überzeugen konnte :)

Die Story an sich finde ich unglaublich interessant. Man wird am Anfang einfach in die Geschichte hineingeworfen, ohne das vorher erklärt wird, wie die Welt dort funktioniert. In kurzen Rückblicken wird dann auch die Sichtweise von Cass erklärt. Ich dachte zwischendurch immer, wie krass das alles doch ist.
Die Idee mit den Zwillingen und der daraus resultierenden Trennung ist im Grunde das Hauptthema des Buches und ich finde die verschiedenen Sichtweisen der Charaktere darauf echt interessant. :)
Leider fand ich das Buch größtenteils ein wenig zäh und hab mich zeitlich auch ein wenig gequält mit lesen.
Das Ende hat mich wiederum überrascht, und wenn ich ehrlich bin kann ich nur eins dazu sagen: OMG.

Die beiden Hauptcharaktere habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Cass is einfach nur eine starke Frau und ich mag ihre Art, gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen. :)
Kip is einfach nur süß :D und ich war ein wenig schockiert über seine Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist an sich sehr flüssig, aber meiner Meinung nach lässt er sich nur gut lesen, wenn die Handlung sehr spannend ist. Ansonsten fand ich es ein wenig zäh.

Mein Fazit? Als Must-have würde ich das Buch nicht bezeichnen, aber dennoch bereue ich es nicht, es gelesen zu haben. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil und wie sich die Geschichte dort noch entwickeln wird. :)

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