Mittwoch, 13. April 2016

[Rezension] Katrin Bongard - Schattenzwilling




Zum Inhalt: Weißt du, wie es ist, einen Doppelgänger zu haben? Jemand, der dir ähnlich ist, aussieht wie du und doch jemand ganz anderes ist. Nein? Aber ich weiß es. Teresa ist ziemlich verunsichert, als ein Freund ihrer Eltern mit seinen Zwillingssöhnen Kai und Adrian zu Besuch kommt. Vor zwei Jahren war Teresa in Adrian verliebt, doch seitdem hatten sie keinen Kontakt mehr. Nun sitzt Adrian im Rollstuhl, und Teresa fühlt sich stark zu Kai hingezogen – und schämt sich dafür. Doch ist Kai wirklich Kai? Und ist Adrian wirklich Adrian? Oder ist Teresa das Opfer eines gefährlichen Verwechslungsspiels?





Meine Meinung: gutes Jugendbuch, aber kein Thriller

Ich muss gleich dazu sagen, dass ich noch keine Thriller gelesen habe. Aber so stell ich sie mir defintiv nicht vor. Das Buch hat den Charakter eines Jugendbuches, auch wenn es am Ende ein bisschen ein Psychospielchen ist (aber nicht wirklich überzeigend).

Die Story an sich finde ich sehr spannend geschrieben und erzählt. Die Zwillinge sind interessante Charaktere und mag die Art, wie sie dargestellt werden. Leider kann ich nicht wirklich mehr zu den Zwillingen sagen, denn das würde alles Spoiler bedeuten und das möchte ich nicht.
Tessa finde ich auch interessant, ihre Gedanken in Bezug auf die Zwillinge sind wirklich gut durchdacht. Aber ich kann ihre Zurückhaltung an manchen Stellen nicht nachvollziehen und finde sie streckenweise ein bisschen unangebracht.

Was mich zwischenweise ein bisschen stört, sind die Rechtschreibfehler und manchmal wird auch der Sinn eines Satzes nicht ganz deutlich, da ein falsches Wort im Satz steht.
An der ein oder anderen Stelle gab es meiner Meinung nach auch ein paar Logikfehler.

Was ich auch noch kurz kritisieren möchte: der Klappentext verrät zu viel über das Buch und deren Inhalt.

Ich muss gestehen, wenn ich das Buch nicht gewonnen hätte, dann würde es wahrscheinlich auch nicht in meinem Regal stehen.

Warum ich dem Buch 3 Sterne gebe:
Positiv: Story an sich, Charakterausgestaltung
Negativ: kein Thriller, Fehler

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