Mittwoch, 13. April 2016

[Rezension] Oliver Pötzsch - Die schwarzen Musketiere. Das Buch der Nacht 

Zum Inhalt: Fechten, Reiten, auf die Jagd gehen – das Leben des jugendlichen Grafensohns Lukas ist wie ein großes Abenteuer. Doch von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr, wie es war: Der Inquisitor Waldemar von Schönborn lässt Lukas‘ Mutter verhaften, um sie als Hexe zu verhören – und Lukas‘ Vater stirbt beim Versuch, sie zu befreien. Lukas selbst flüchtet, doch seine kleine Schwester Elsa gerät in die Gewalt des Inquisitors. Mittellos und auf sich allein gestellt ist Lukas nur von einem Gedanken getrieben: Er muss Schönborn finden und Elsa befreien! Doch der Inquisitor ist mächtig und sein Einfluss reicht weiter, als Lukas sich das vorzustellen vermag. Gegen einen derart übermächtigen Gegner hätte Lukas keine Chance – doch zum Glück hat er ein großes Talent: Er ist ein begnadeter Degenkämpfer. Und er findet echte Freunde; mit Jerome, Paulus und dem schlauen Giovanni an seiner Seite wagt er sich in das größte Abenteuer seines Lebens …

Meine Meinung: geniales Jugendbuch mit Spannung und Humor

Ich muss gestehen, dass mich das Buch doch ein bisschen überrascht hat. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es mich so sehr fesseln wird, dass ich es in einem Tag durchlese^^

Zum Inhalt werde ich nicht mehr viel sagen, denn der Klappentext gibt eigentlich einen sehr guten Überblick über die Situation von Lukas und die Handlung.
Auf seinen Wegen trifft Lukas neben Jerome, Paulus und Giovanni noch viele weitere tolle Charaktere, die ich fast alle sofort ins Herz geschlossen habe. Mit ihnen erlebt er das ein oder andere große Abenteuer. :)
Die Schauplätze wechseln sehr häufig, aber ich finde, dass stört nicht.

Nun zu den Hauptpersonen... zuerst wäre da ja Lukas, ein 13-jähriger Junge, der mal soeben alleine seine Schwester suchen muss. Für sein Alter finde ich ihn echt reif, auch wenn er hin und wieder mal wie ein Kind handelt, aber macht ihn nur noch sympathischer. Und dann wären dann ja noch die 3 anderen Jungen (Jerome, Paulus und Giovanni) -  sie alle können mit unterschiedlichen Fähigkeiten glänzen. Immer wieder gibt es kleine Kampeleien zwischen den 4 Jungen, aber tragen eigentlich nur dazu bei, dass das Buch Witz und Humor bekommt :D

Das Ende finde ich dann doch ein wenig überraschend, ich hatte mir zwar etwas ähnliches gedacht, aber so hab ich es mir dann auch wieder nicht vorgestellt. Aber das is doch auch gut so, überraschende Wendungen tragen nur dazu bei, dass das Buch spannender und reizvoller wird. :D
Auch innerhalb der Handlung gibt es die ein oder andere unerwartete Wendung^^ Lasst euch überraschen.

Also ich kann das Buch echt empfehlen, es ist ein super Jugendbuch-Debüt des Autors und ich freue mich schon auf einen zweiten Teil ... nach dem Ende müsste eigentlich noch einer kommen ;)

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