Mittwoch, 28. Dezember 2016

[Rezension] Peter Freund - Das Siegel des Teufels (Guardians of Secret Powers 1)


Autor: Peter Freund
Titel: Das Siegel des Teufels
Reihe: Guardians of Secret Powers 1
1: Das Siegel des Teufels
Genre: Fantasy
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 16.09.2013
Seiten (HC): 608




Zum Inhalt: Ausgerechnet am Abend ihres 15. Geburtstags wird Nele mitten in der Stadt bedroht. Eine Gruppe gespenstischer Gestalten tritt aus dem Dunkel ihrer Straße. Doch gerade als die Angreifer sie attackieren wollen, wird Nele von fünf Jugendlichen gerettet, die in seltsame schwarze Gewänder gehüllt sind und auf fliegenden Fahrrädern durch die Nacht jagen. Ihr Anführer Taha, dessen smaragdgrüne Augen einen unwiderstehlichen Sog auf Nele ausüben, erklärt ihr, dass sie eine von ihnen ist: ein Guardian of Secret Powers. Auserkoren, mit den anderen Jugendlichen gegen die Fantome der Finsternis zu kämpfen, die sich unerkannt unter den Menschen bewegen und die Erde zurückerobern wollen. Während Nele im Kampf gegen die Finsternis und in ihren ureigenen magischen Begabungen geschult wird, schmieden die Meister der Dunkelheit ihre teuflischen Pläne ...

Meine Meinung: ein solider Auftakt, dem es aber ein bisschen an dem gewissen Etwas gefehlt hat :)

Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, dachte ich sofort an die Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare. Aber man hat beim lesen relativ schnell gemerkt, dass die Gemeinsamkeiten eigentlich nicht vorhanden sind - was ja gut ist ;)
Das Buch beginnt relativ unspannend, man bekommt einen Eindruck von Neles Leben, aber als Charakter finde ich wurde sie kaum vorgestellt und ich weiß auch am Ende noch nicht so richtig, was ich von ihr halten soll.
Nele merkt schnell, dass die Welt, wie sie kennen gelernt hat, nicht der Wahrheit entspricht und die neuen Monster anscheind nach ihrem Leben trachten. Als sie danach in die Welt der Guardians of Secret Powers eigeführt wird, bekommt man zumindest eine Ahnung von der Welt. Allerdings war mir das alles zu wenig Info und Nele wurde auch nicht wirklich in die Gruppe integriert, so dass irgendwie nicht wirklich ein Gemeinschaftsgefühl entstanden ist.
Die Spannung im Buch bleibt im Großteil auf einem niedrigen Niveau, vieles ist vorhersehbar und Überraschungen sind irgendwie nicht sehr überraschend.
Das einzige, was mich wirklich überzeugt hat, ist das Ende des Buches - da war Spannung pur und auch ein wenig Überraschung. :D
Zudem hat es einen kleinen Cliffhanger, da man nach dem Ende nicht wirklich weiß, wie es weitergehen wird.

Die Hauptfirgur ist Nele, aus deren Sicht ein Großteil des Buches erzählt wird. Ich konnte mich in sie nicht so richtig hinein versetzen, ich hatte immer das Gefühl, sie nicht richtig zu kennen.
Der Rest der Geschichte wird aus verschiedensten Sichten erzählt, beispielsweise aus der des Großmeisters, des Chefs der Guardians oder eines Warriors - es war ganz angenehm, auch mal andere Sichten zu lesen. :)
Die anderen Charaktere waren mir aber nicht richtig ausgearbeitet und manche konnte ich auch nicht in ihrem Verhalten verstehen.

Den Schreibstil des Autors fand ich sehr angenehm zu lesen und trotz der fehlenden Spannung konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. :)
Ich bin gespannt auf die weiteren Teile der Reihe :)

Mein Fazit? ein solider Einstieg in die Reihe, der aber noch viel Potenzial nach oben hat :)




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