Sonntag, 12. März 2017

[Releaseparty] Wolfsblues (Schattenseiten-Trilogie 3) von Vanessa Carduie Teil 2



Die ersten Orte habt ihr in *Teil 1* der Stadtführung schon kennen gelernt.
Schauen wir uns die nächsten Schauplätze und Sehenswürdigkeiten an (Nr 5-8) 😊




Garnisionskirche



Die Garnisonkirche entstand zwischen 1893 und 1900 an der Carolaallee im Zentrum der Albertstadt. Als Garnisonkirche mit 2400 Sitzplätzen (2000 im evangelischen, 400 im katholischen Teil) war sie ausschließlich für Angehörige der Armee und deren Familienangehörige bestimmt. Die Grundsteinlegung erfolgte am 28. Oktober 1895; auf den Tag genau fünf Jahre später wurde sie am 28. Oktober 1900 geweiht.
Die Kirche überstand den Luftangriff auf Dresden ohne größere Schäden. Nach Eingemeindung der Albertstadt nach Dresden wurde der katholische Teil der Kirche der St.-Franziskus-Gemeinde der Dresdner Neustadt übergeben, deren Gotteshaus am Albertplatz 1945 zerstört worden war. Die Kirche erhielt dabei den Namen St.-Martins-Kirche und ist bis heute katholische Pfarrkirche der Neustadt. Der vom Dresdner Architekten Werner Bauer entworfene Neubau beherbergt neben dem Pfarrsaal und Büroräumen auch zwei Wohnungen sowie einen Kindergarten mit 90 Plätzen. Auf dem Dach des Gebäudes entstand eine moderne Solaranlage.
Im Inneren der Kirche erinnern verschiedene Gedenktafeln an Dresdens Militärgeschichte. In der Vorhalle zum katholischen Teil befinden sich mehrere Bronzetafeln mit den Namen von 99 im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gefallenen Dresdnern, die ursprünglich am Germania- Siegesdenkmal auf dem Altmarkt angebracht waren. Eine weitere Tafel erinnert an sechs Militärangehörige, die während der Kämpfe im früheren Deutsch-Südwestafrika starben. [Quelle] [Bildquelle]


Der Garnisionkirche begegnen wir in „WG mit Biss“, als Erika mit Fabian zum Rudeltreffen fährt. Sie markiert gut erkennbar den Beginn der Albertstadt. Sehenswert ist auch das „Militärhistorische Museum“, was sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet.



Kasernen

Die Stauffenbergallee wurde 1873 als Hauptachse der Albertstadt angelegt und als Paradestraße auf 3 Kilometern Länge mit ca. 30 Metern Breite ausgebaut. Nach Fertigstellung der Straße erhielt der östliche Teil bis zur Königsbrücker Straße den Namen Carolaallee, der westliche Teil den Namen Prinz-Georg-Allee. Zu beiden Seiten der Straße errichtete die sächsische Armee verschiedene militärische Bauten, darunter mehrere große Kasernen, die Hauptwache der Albertstadt und die Garnisonskirche.

Grenadierkasernen: Die beiden großen Kasernenbauten entstanden zwischen 1873 und 1877 für die sächsischen Grenadierregimenter Nr. 100 und 101.
Die beiden Grenadierkasernen waren baugleich gestaltet und besaßen eine Frontlänge von je 345 Metern . Über dem Tief- und Hochparterre erhoben sich drei Stockwerke und ein ausgebautes Mansardgeschoss. Im Zentrum der symmetrischen Anlage stand das Hauptwachgebäude der Albertstadt. Am 21. März 1877 wurden sie offiziell bezogen.
Im Inneren waren die Gebäude nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattet und erhielten Wasch- und Speisesäle, Aufenthaltsräume und Bäder. Im Hochparterre waren die Wohnungen der verheirateten Militärangehörigen zu finden, im Mittelbau die Wohnungen für unverheiratete Offiziere. Hinzu kamen mit Waffen und militärischen Erinnerungsstücken ausgestaltete Kasinos. Die einfachen Soldaten lebten in der Regel in großen Schlafräumen, welche mit bis zu 24 Personen belegt waren. Den hinteren Bereich des Areals nahm ein großer Exerzierplatz ein. Außerdem gab es Pferdeställe, eine Beschlagschmiede, ein Reithaus sowie einen Schießstand am Rande der Dresdner Heide. Heute haben in der erhaltenen Kaserne die Landesdirektion Sachsen - Diensstelle Dresden und das Landesamt für Steuern und Finanzen ihren Sitz. [Quelle] [Bildquelle]



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Neben den großen Kasernen gibt/gab es noch kleinere Barracken. Davon wurden allerdings die meisten für neue Wohnhäuser abgerissen. Ein Teil der Kasernen wird bis heute genutzt. Die Heeresschule/Offiziersschule bildet noch immer aus und in anderen Gebäuden des ehemaligen Militärkomplexes befinden sich Zollverwaltung, Polizei oder einfach Unternehmen und Geschäfte.




Skulptur "Bogenschütze"


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Die überlebensgroße Bronzefigur (ein Denkmal für die Dresdner Bogenschützen) befindet sich am Neustädter Elbufer zwischen Albertbrücke und Carolabrücke. Die Plastik von Ernst Moritz Geyger entstand 1895 und wurde als Zweitguss 1902 aufgestellt. Der erste Guss befindet sich in Potsdam im Park des Schlosses Sanssouci.
Die Bogenschützengesellschaft war eine ehemalige Vereinigung der bürgerlichen Dresdner Armbrustschützen, die als Veranstalter der Vogelwiese Bedeutung im gesellschaftlichen Leben der Stadt hatte. Sie geht auf die mittelalterliche Wehrverfassung zurück, bei der jeder wehrfähige Bürger zum Kriegsdienst, zur Stadtverteidigung und dementsprechend regelmäßig zur Übung im Waffenhandwerk verpflichtet war. [Quelle]


Der Bogenschütze ziert das Cover des zweiten Teils der Schattenseiten-Trilogie „Neustadtzauber“. Einmal denken viele an Amor, was in gewisser Hinsicht auch stimmt, zum anderen befindet er sich einfach in der Nähe von Valerias Wohnhaus. Im Sommer tummeln sich zu seinen Füßen und im Blüherpark zahlreiche Menschen, die am Elbufer entspannen oder den Filmnächten lauschen.



Skulptur "Undine kommt"

Das Skulpturenpaar „Undine kommt – Undine geht“ wurde 1998 im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes „An Elbe und Rhein“ mit Bonner Kollegen von der Dresdner Künstlerin Angela Hampel geschaffen. Während die Bonner Undine in den Rhein hinab steigt, tritt die Dresdner Undine aus der Elbe heraus. In den elf Jahren ihres Bestehens hat sich die Dresdner Metallskulptur, die bis Ende 2009 auf der Pieschener Hafenmole stand, zum Wahrzeichen von Pieschen entwickelt. Zum Baustart der Molenbrücke wurde sie entfernt und befindet sich inzwischen direkt neben der Hängebrücke, welche die Flusszufahrt zum Pieschener Hafen überspannt. Die Undine aus Bonn ist inzwischen nach Dresden zurückgekehrt. [Quelle] [Bildquelle]






Undine hat einen literarischen Ursprung - nach der Erzählung „Undine geht“ von Ingeborg Bachmann. Die Skulptur steht in Pieschen und damit in dem Viertel, wo Tamara aus „Wolfsblues“ mit ihrer Familie wohnt. Sie ziert deswegen auch das Buchcover. 😉


Leipziger Vorstadt


Die Leipziger Vorstadt ist ein Stadtteil von Dresden. Sie zählt zu den Vorstädten Dresdens und erhielt ihre Bezeichnung nach der Stadt Leipzig, in deren Richtung sie der Dresdner Innenstadt vorgelagert ist.
Um 1830 gab es auf dem Gelände der heutigen Leipziger Vorstadt nur die dörfliche Siedlung Neudorf im Westteil sowie im Ostteil die Scheunenhöfe. Ab 1842 entstand der „Neue Anbau auf den von Oppellschen Feldern“, heute als Hechtviertel bekannt. Dank der Nähe zur Elbe und zu den Bahnanlagen der 1839 eingeweihten ersten deutschen Ferneisenbahn Leipzig–Dresden wurde die Vorstadt zum Industrieviertel der Neustadt.
Infolge der Umbenennung des Stadtteils erhielt die rund einhundert Jahre zuvor auf hochwassersicherem Gebiet errichtete „Neue Meißner Post- und Landstraße“, die auch weiter nach Leipzig führte, den Namen „Leipziger Straße“. Als Ende des 19. Jahrhunderts die Pferdebahn in Dresden eingeführt wurde, fuhren bereits 1882 Pferdebahnen durch die Leipziger Vorstadt bis nach Mickten. Nach der Wende wurde das Hechtviertel zum Sanierungsgebiet erklärt und viele marode Gebäude im Stadtteil inzwischen erneuert. Einige Straßen erreichten auch durch neue Gaststätten das Flair des Szeneviertels in der Äußeren Neustadt.
In der Leipziger Vorstast kann man u.a. diese Sehenswürdigkeiten besichtigen: St. Petri-Kirche, Ruine der St.-Pauli-Kirche, Villa Martha, Grumbtsche Villa, Alter Schlachthof, ... [Quelle] [Bildquelle]


Das Hechtviertel ist ein Teil der Leipziger Vorstast und bezeichnet grob das Wohngebiet rund um die Hechtstraße mit einem kleinen Park, dem Hechtpark, der bis zur Staufenbergallee reicht. Bekannt wurde das Hechtviertel in den letzten Jahren vor allem durch das „Hechtfest“, einem bunten Stadtteilfest, was deutlich kleiner und ruhiger ist als seine große Schwester, die „Bunte Republik Neustadt“ (BRN).
In diesem Viertel wohnen einige Protagonisten aus "Wolfsblues" bzw. "Neustadtzauber". Es ist auch Schauplatz von schönen und schrecklichen Ereignissen.


Den dritten Teil gibt es heute Abend *hier* 😊


Wenn ihr mehr über die Releaseparty wissen wollt, schaut doch mal in der FB-Veranstaltung vorbei.
Hier findet ihr mehr Infos über das Buch und die Reihe.

Wenn ihr das Buch direkt kaufen möchtet, dann ist hier der Link zum großen A. ☺

Gerne könnt ihr auch mal bei den Wortstürmern vorbei schauen, da findet ihr noch mehr Infos zu Vanessa Carduie und Jeanette Lagall 😊


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