Montag, 11. Mai 2026

Coverliebe #40


 Eine Aktion von Aleshanee (Weltenwanderer) - in Anlehnung an den Cover Monday, der lange Zeit von Moyas Buchgewimmel veranstaltet wurde. Das Thema sagt eigentlich schon der Titel ... Cover.

Jeden 2. Montag im Monat darf jeder ein besonderes Cover vorstellen - Grenzen gibts dabei keine. Und natürlich gehts bei der Aktion um Austausch und das Entdecken neuer Bücher ... die WuLi kann ja nicht lang genug sein 😉 Ich bin ja eigentlich nicht so der Cover-Typ, aber das heißt ja nicht, dass mir keine schönen Cover über den Weg laufen. Deswegen mache ich hier auch mal mit^^


Das Buch ist mir mal wieder bei meinen Neuerscheinungsbeiträgen aufgefallen. Thematisch spricht es mich tatsächlich gar nicht an, deswegen hatte ich es mir auch erst gar nicht genauer angeschaut. Aber beim zweiten Blick bin ich dann doch wieder hängen geblieben.

Ich mag den Stil, der gerade im Tunnel etwas gemaltes hat - als würde ich aus einem Portrait hinaus in die Welt schauen. Aber auch das dahinter wirkt einfach nur echt schön gestaltet. Auch wenn es mit der kaputten Brücke und den Rauchsäulen nicht im klassischen Sinne ein schönes Bild ist. Aber es wirkt. Die Figur im Vordergrund gefällt mir auch - ich frage mich, was sie bei dem Anblick empfindet.

Die Karte links unten macht mich neugierig - auch wenn sie nicht so ganz in den Stil reinpasst.

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Klappentext

1944. Lisa flieht mit ihrem Neugeborenen aus Florenz. Entstellt. Gebrandmarkt.
Sie bringt das Kind in Sicherheit, weil sie weiß, dass sie sterben wird. Der Junge, den sie zurücklässt, ist kein Waisenjunge: Er ist der Erbe zweier Blutlinien, die sich seit Jahrhunderten bekämpfen.

1949. Ein Mann adoptiert ein Kind.
Capitano Capobianco hat fünf Jahre gesucht – nun steht er vor Cesare Fleurissen: einem Jungen mit den blauen Augen seiner Mutter und einer Begabung, die niemand besitzen sollte. Cesare kann Nexi erschaffen – Knoten in der Wirklichkeit, durch die sich Materie, Raum und Wahrscheinlichkeit verbiegen lassen.
Doch Cesare darf niemals erfahren, wer sein Vater ist. Denn im Schatten wirkt eine Organisation, deren Wurzeln tiefer reichen als jede Familie – und die die di Fioris seit Generationen jagt.

1963. Blut wird zur Währung. Erinnerung zur Waffe.
Von den Ruinen des Nachkriegs-Florenz bis in die verborgenen Höhlen der Basilikata, von einem Waisenhaus in den Bergen bis nach Rom führt Cesares Weg in eine Zone, in der die Physik nur noch so tut, als wäre sie Gesetz. Dort wartet ein Riss – und eine Macht, die die Welt nicht nur verändern, sondern aufreißen kann.

FLEURISSEN ist ein Roman über Familienfehden und Geheimnisse, über Quantenmagie und den Preis der Erkenntnis – und über die eine Frage, die am Ende jede Rettung vergiftet: Wer rettet wen, wenn die Zeit beginnt, sich selbst zu verschlingen? (© Cover & Text: Trivocum Verlag)


Was ist eure Meinung zum Cover? Kennt ihr das Buch vielleicht sogar schon?

7 Kommentare:

  1. Hallo Andrea,

    im ersten Moment dachte ich, och nee, wieder so ein gemaltes Cover. Zur Zeit sieht man ganz oft illustrierte oder gemalte Buchcover und ich bin kein Freund davon.
    Aber das hier hat was, es zieht meinen Blick darauf und ich will wissen, was es da so alles zu sehen gibt. Deiner Beschreibung dazu stimme ich vollkommen zu. Ich habe mir das Cover woanders "in groß" angeschaut, so sieht man dann auch die Details gut. Die Farben gefallen mir und auch links unten das "Stadtbild".
    Urban Fantasy lese ich kaum noch, trotzdem hört sich der Klappentext ganz interessant an.

    Liebe Grüße
    Andrea

    Hier findest du meine Coverliebe:
    https://meine-fantastische-bibliothek.blogspot.com/2026/05/coverliebe-am-11-mai-2026.html

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  2. Hallöchen,
    Dein Cover sieht für mich im ersten Moment aus wie eine Mischung aus Aquarell und Tuschezeichnung.
    Die Grau und Schwarztöne treffen auf leuchtend türkisfarbenes Wasser, das gefällt mir gut und auch ich stimme deiner Beschrebung voll und ganz zu.
    Vom Klappentext her, spricht es mich leider auch nicht so an.

    Liebe Grüße
    Sheena

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  3. Huhu Andrea,

    oh, das ist ein tolles Cover, gestaltet wie ein Gemälde. Und mit der beschädigten Brücke und den Rauchsäulen im Hintergrund kann man den Kontext zur Nachkriegszeit herstellen.
    Die Karte in der unteren linken Ecke wirkt auch für mich total fehl am Platz, aber gut, vielleicht hat man sich etwas dabei gedacht.

    Ich mag zwar Geschichten, die verschiedene Zeitstränge haben, aber irgendwie wirkt der Klappentext, obwohl er zeitlich aufgeräumt ist, trotzdem ein wenig chaotisch auf mich. Ich kann es nicht erklären.
    Als ich dann über das Wort "Quantenmagie" gestolpert bin, war ich raus. 😂
    Da verknotet sich wahrscheinlich mein Gehirn beim Lesen. 🙈😁

    Interessant ist aber wirklich, was sich die Figur denkt, wenn er auf den zerstörten Teil der Stadt blickt und ob es sich um den Protagonisten Cesare handelt. Sehr wahrscheinlich, nehme ich an.

    Mai 2026 | CoverLiebe №41

    Cheerio
    RoXXie

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  4. Schönen guten Morgen!

    Es ist jetzt kein Cover, das mich zum Lesen ansprechen würde, aber optisch mag ich es tatsächlich auch sehr gerne. Ich mag die Farbkombination mit dem Grau und Türkis und wie die Figur auf die "zerstörte?" Stadt blickt. Sie hat ja einen Rucksack oder Gepäck dabei und muss vielleicht fliehen - und schaut noch einmal auf ihre Heimat, bevor sie loszieht? Oder kommt sie zurück?
    Es lässt auf jeden Fall Spielraum und ich mag auch das "gemalte" bei dem Tunnel. Keine Ahnung wie man das nennt :D Jedenfalls gefällt es mir!

    Ich mag auch diese kleine Karte links unten in der Ecke. Mit dem Gebäude in der Mitte, das Wahrscheinlich ein Wahrzeichen darstellt? Finde ich ein tolles zusätzliches Detail! Eine interessante Wahl.

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  5. Guten Morgen Andrea,

    ich hab es sonst nicht so sehr mit Kunst und Gemälden, finde den Stil als Cover aber cool. Und auch hier finde ich das Cover sehr ansprechend. Es wirkt ein bisschen unscharf und dadurch auch besonders. Aber auch die Farbkombi finde ich stimmig und ansprechend, wobei mich besonders die Farbe des Wassers catcht.

    Die Karte links finde ich zwar interssant, hätte ich aber nicht gebraucht, da ich auch finde, dass es nicht so ganz zum Rest passt.

    Liebe Grüße,
    Steffi vom Lesezauber

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  6. Hallo Andrea,
    das ist ein interessantes Cover.
    Es hat etwas melancholisches an sich, die blassen Farben, die grauen Wolken, der Blick der Figur und des Betrachters auf eine (zerstörte?) Stadt.
    Ich war mir nicht klar ob die Brücke kaputt ist oder ob es schlicht die Form ist. Die Rauchsäulen könnten auch als Schornsteinrauch interpretiert werden. Nimmt die Figur Abschied oder kommt sie an? Mit dem Text dazu wurde das Bild dann klarer und passt sehr gut.
    Die schöne Farbe des Flusses sticht hervor und nimmt dem Bild etwas von der Schwere, die es sonst gehabt hätte.

    Zur Geschichte selbst kann ich nicht viel sagen, eher eine, die ich nicht wählen würde aber es geht ja ums Cover und das hat schon was.

    Liebe Grüße,
    Silver

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  7. Hallo Andrea,
    das ist ein interessantes Cover.
    Es hat etwas melancholisches an sich, die blassen Farben, die grauen Wolken, der Blick der Figur und des Betrachters auf eine (zerstörte?) Stadt.
    Ich war mir nicht klar ob die Brücke kaputt ist oder ob es schlicht die Form ist. Die Rauchsäulen könnten auch als Schornsteinrauch interpretiert werden. Nimmt die Figur Abschied oder kommt sie an? Mit dem Text dazu wurde das Bild dann klarer und passt sehr gut.
    Die schöne Farbe des Flusses sticht hervor und nimmt dem Bild etwas von der Schwere, die es sonst gehabt hätte.

    Zur Geschichte selbst kann ich nicht viel sagen, eher eine, die ich nicht wählen würde aber es geht ja ums Cover und das hat schon was.

    Liebe Grüße,
    Silver

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