Autor: Adam Silvera
Titel: Am Ende will doch einer sterben
Reihe: Todesboten 3
Genre: Contemporary, Queere Romance
Verlag: Arctis
Verlag: Arctis
Erscheinungsdatum: 21.07.2025
Seiten & Minuten: 448
Preis: Print 24.00€; Ebook 19.99€
Seiten & Minuten: 448
Preis: Print 24.00€; Ebook 19.99€
Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌠
Bände der Reihe: Am Ende sterben wir sowieso 📚 Der erste, der am Ende stirbt 📚 Am Ende will doch einer sterben
📚 Klappentext
Paz wartet schon seit Langem auf den Anruf des Todesboten. Er hat eine traumatische Kindheit erlebt und kann seine Einsamkeit nicht länger ertragen. Als ein für ihn furchtbarer Tag erneut ohne Anruf endet, beschließt Paz, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Alano ist der Erbe des Todesboten, der alle dazu ermutigt, das Leben jeden Tag aufs Neue zu schätzen. Alano hat jedoch nicht mehr das Gefühl, Kontrolle über sein eigenes Dasein zu haben. Als er auch noch bedroht wird, will er sein Leben endgültig ändern. Das Schicksal führt Paz und Alano zusammen und sie müssen sich gemeinsam großen Herausforderungen stellen, damit am Ende niemand stirbt … [© Cover & Text: Arctis]
📚 Meine Gedanken
Bereits die ersten beiden Bände der Reihe haben mir trotz ihrer schweren Themen wirklich gut gefallen. Dementsprechend gefreut habe ich mich über eine weitere Geschichte aus dem Universum - und hatte durchaus die Hoffnung, dass wir nun ein bisschen mehr hinter das Geheimnis des Todesboten schauen können - vergeblich übrigens^^
Die Geschichte wird wechselnd aus den Sichten von Alano und Paz erzählt. Vereinzelt kommen auch Personen aus ihrem näheren Umfeld mal zum Erzählen. Insbesondere bei den beiden Jungs erhält man sehr gute Einblicke in ihre Situation und Gedanken. Und an der Stelle empfehle ich dringend die Triggerwarnungen, weil das echt keine einfachen Einblicke sind.
Die Geschichte ist schwer ... aufgrund der angesprochenen Thematiken kann man da nicht durchrauschen. Es wird sehr intensiv auf die vorhandenen psychischen Problematiken eingegangen - mit all ihren Höhen und Tiefen. Was ich dem Buch definitiv zu gute halte, weil es eben nicht immer nur schön ist. Sondern die Tiefen jede Menge Raum einnehmen. Und das macht die Geschichte insgesamt sehr schwer und intensiv und an manchen Stellen auch schwer zu ertragen. Aber auf der anderen Seite eben auch realistisch.
Hätte man bei der Dicke etwas kürzen können? Sicherlich. Es wirkt manchmal, als würden sich gewisse Muster wiederholen. Aber so ist die Realität eben.
Wir begleiten Alano und Paz auf ihrem Weg, der so einige Überraschungen und spannende Wendungen im petto hat. Manche kann man ein bisschen erahnen, andere haben mich völlig unvorbereitet erwischt. Spannend fand ich auch die Einblicke in die Interna des Todesboten - auch wenn wir nach wie vor keine Antwort auf die Frage des Wie bekommen haben.
Gefreut habe ich mich auch über die vielen kleinen Easter Eggs zu den ersten beiden Bänden. Teilweise trifft man alte Bekannte wieder oder erlebt, was nach deren Zeit passiert ist und was sie erreicht haben.
Ich finde das Buch vor allem aufgrund seiner intensiven Darstellung der Probleme sehr genial gemacht. Der größte Kritikpunkt, der dann auch ursächlich für den Abzug ist, ist das Ende. Denn nach so vielen intensiven Seiten fühlt sich das Ende einfach nur mies an. Mies deswegen, weil man gefühlt mittendrin in der Geschichte aufhört. Sowohl was die Entwicklung der Charaktere angeht, als auch die Information über den Todesboten, die da angeteasert wird. Es wirkt so, als müsste da unbedingt noch ein Band kommen, der das Ende weiter aufschlüsselt. Bisher gibt es aber leider überhaupt keine Informationen dazu und das frustriert mich mega und hinterlässt einen kleinen faden Beigeschmack.
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Like a dream 5/5

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