Zum Inhalt: Auf der Schule der Guten und der Schule der Bösen werden
Jugendliche für ihre spätere Karriere in einem Märchen ausgebildet: als
Helden und Prinzessinnen oder aber als Schurken und Hexen. Sophie träumt
seit Jahren davon, Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen
scheint mit ihrem etwas düsteren Wesen für die entgegengesetzte Laufbahn
vorbestimmt. Doch das Schicksal entscheidet anders und stellt die
Freundschaft der Mädchen auf eine harte Probe ...
[Cover-/Textquelle: Ravensburger]
Meine Meinung: eine sehr schöne Märchengeschichte, die in vielerlei Hinsicht ein wenig anders ist ;)
Ich
finde die Idee mit den beiden Schulen echt niedlich. In der einen
werden die Guten (Prinzessinen und Prinzen) und in der anderen die Bösen
(Hexen, Mörder, ...) unterrichtet. Und natürlich haben die beiden
Hauptcharaktere ziemlich genaue Vorstellungen, auch welche Schule sie
wollen und was ihre Zukunft sein soll. Aber es is auch irgendwie zu
erwarten, dass es nicht so einfach ist. :D
Das fängt schon damit an,
dass Gut und Böse nicht so einfach zu definieren sind. Natürlich glaubt
jeder daran, dass er entweder das oder andere ist, aber das klappt nicht
so wirklich.^^ Dadurch kommt es immer wieder zu Spannungen und damit
auch zu überraschenden Wendungen. Mehr als einmal hab ich dagesessen und
eine Stelle zweimal gelesen, da ich nicht begreifen konnte, was gerade
passiert ist.^^ Und das Buch hat eine Menge überraschende Stellen.
Manche kann man erwarten, aber nicht, wie sie dann kommen.^^
Was soll ich zum Ende sagen? Es ist anders, als ich es erwartet habe und es macht mich neugierig auf den zweiten Teil. ;)
Es
gibt 2 Hauptcharaktere - Agatha und Sophie. Agatha war mir am Anfang
ein wenig fremd, aber mit der Zeit hab ich sie immer weiter in mein Herz
geschlossen. :) Sophie mochte ich von Anfang an nicht, sie war mir ein
bisschen zu hochnässig und eingebildet. (aber wie man mitbekommt, soll
das wohl so sein.)
Und dann is da noch Tedros ... der Prinz, den alle haben wollen. Manchmal mochte ich ihn, manchmal nicht.
Am
spannensten finde ich die Figur des Schulmeister. Man muss wirklich bis
zum Ende des Buches warten, bis man etwas genaueres über ihn erfährt.
Und die Enthüllung war für ein Schock ... was auch immer ich erwartet
habe, das war es nicht.^^
Auf dem Cover sieht man sieht man
Sophie und Agatha und im Hintergrund die beiden Schulen. Ich finde es
sehr schön gestaltet und wenn ich es mal ganz genau betrachte, regt es
sogar zum nachdenken an. :)
Der Schreibstil des Autor ist flüssig und durch die märchenhafte Sprache lässt sich das echt schnell und einfach lesen.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Sophie und Agatha erzählt.
An manchen Stellen wechselt die Sicht allerdings mitten im Absatz und das fand ich etwas störrend.
Ich gebe dem Buch 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Für den zweiten Teil wünsche ich mir noch etwas mehr Spannung. :)
Aber ich bin wahnsinnig gespannt, wie es weitergehen wird.^^