Sonntag, 9. Februar 2020

[Rezension] Julie Kagawa - Drachenherz (Talon 2)




Autorin: Julie Kagawa
Titel: Drachenherz
Reihe: Talon 2
1: Drachenzeit | 2: Drachenherz | 3: Drachennacht | 4: Drachenblut | 5: Drachenschicksal
Genre: Jugendbuch, Urban Fantasy
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 11.01.2016
Seiten (HC): 544

Preis: HC 16.99€; Ebook 13.99€






Seit sich das Drachenmädchen Ember und der St.-Georgs-Ritter Garret das erste Mal gesehen haben, ist ihr Leben aus den Fugen geraten. Sie sind dazu bestimmt, einander bis zum Tode zu bekämpfen, doch sie kommen nicht gegen die starken Gefühle füreinander an. Als Garret Ember in der Stunde der Entscheidung rettet, wird er als Verräter eingekerkert.
Ember fasst den halsbrecherischen Entschluss, ihn mitten aus dem Hauptquartier der Georgsritter zu befreien. Das kann ihr aber nur mithilfe des abtrünnigen Drachen Cobalt gelingen. Doch wird der sein Leben aufs Spiel setzen, um seinen Erzfeind – und Rivalen um Embers Herz! – zu retten? Und falls der Plan gelingt: Welche Chance hätten die drei ungleichen Gefährten, wenn der Talonorden und die Georgsritter sie jagen?
[Cover-/Textquelle: heyne fliegt]


Band 1 konnte mich ja schon nicht so richtig überzeugen, aber ich gebe Reihen gerne einfach noch eine zweite Chance. Genutzt hat sie der zweite Band nicht, auch wenn ich mir zwischendurch immer wieder die Frage gestellt habe, ob ich für solche nicht einfach schon zu alt bin.

Die Handlung beginnt direkt nach dem Ende des ersten Bandes und auch wenn ich mich nicht mehr an alles erinnern konnte, war das gar nicht schlimm. Denn man bekommt erstmal relativ ausführlich das wichtigste erzählt - was eindeutig nicht notwendig gewesen wäre. Aber gut, besser so als gar nicht.

Ansonsten konnte mich die Handlung nicht wirklich packen. Wenn man die wichtigsten Punkte zusammenfasst, ist auf den 540 Seiten nicht wirklich viel passiert und das hat man gemerkt. An vielen Stellen zig es sich einfach nur und es kam einfach nicht zu potte. Und wenn dann mal doch etwas passiert ist, dann war es irgendwie zu offensichtlich.
Das einzig spannende war für mich die Vergangenheit von Riley.

Die Geschichte wird überwiegend aus den Sichten von Ember, Garrett und Riley erzählt. Was okay ist, denn so bekommt man wenigstens einen guten Eindruck von der Gefühlswelt der drei. Aber auch manchmal langweilig wurde, wenn Ember wieder mal in einem inneren Monolog gefangen war.
Was mich aber definitiv gestört hat, war die Sicht von Dante. Ich fand sie unnötig. Zum einen, weil sie nur sehr selten vorkam und zum anderen hat sie die Handlung echt gespoilter und so konnte man vieles schon vorab erahnen.

Zu den Protagonisten kann ich nicht viel sagen. Ember ist mir unsympathisch, weil ich sie für hoffnungslos naiv und manchmal auch für dumm halte. Garrett und Wes fand ich okay, aber gerade letzterer geht mir einfach zu sehr unter. Am meisten hat mir noch Riley gefallen, weil ich seine Persönlichkeit spannend finde.

Das Buch endet zwar mit einem Cliffhanger, aber ehrlich gesagt hat der mich auch nicht mehr überzeugen können. Die Reihe möchte ich nicht mehr weiterlesen, weil es sich auch schon öfters wie eine Qual angefühlt hat. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für solche "einfachen" Jugendfantasy-Geschichten.


Mit Band 1 hatte ich schon so meine Schwierigkeiten, aber Band 2 hat mich endgültig darin bestärkt, dass ich die Reihe nicht mehr weiterlesen möchte. Es ist so gut wie nichts passiert, die wenigen Höhepunkte waren ziemlich erwartbar und von der Protagonistin fange ich gar nicht erst an. Auch konnte ich den Sinn einer Sichtweise nicht nachvollziehen. Einzig Riley und seine Vergangenheit fand ich interessant, aber es reicht einfa



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Fuchsias Weltenecho 5/5

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