Montag, 3. Mai 2021

[Rezension] Ben Aaronovitch - Schwarzer Mond über Soho (Peter Grant 2)

 


Autor: Ben Aaronovitch
Titel: Schwarzer Mond über Soho
Reihe: Peter Grant 2
1: Die Flüsse von London | 2: Schwarzer Mond über Soho | 3: Ein Wispern unter Baker Street | 4: Der böse Ort | 5: Fingerhut-Sommer | 6: Der Galgen von Tyborn | 7: Die Glocke von Whitechapel | 8: Ein weißer Schwan in Tabernacle Street
Genre: Urban Fantasy
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 01.07.2012
Seiten (Print): 416
Preis: Print 12.95€; Ebook 8.99€





Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung. Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ... [Cover-/Textquelle: dtv]

Den ersten Band hatte ich gehört, war aber nicht ganz zufrieden und hatte den Eindruck, dass einiges verloren gegangen ist. Der Eindruck hatte sich nach dem Lesen von Band 1 bestätigt. Da ich aber nun einmal in der Geschichte drin war, wollte ich auch gleich noch den zweiten Band hinterher lesen.

Die Handlung hat mir prinzipiell gut gefallen. Dieses Mal dreht sich alles um zwei verschiedene Fälle und ich hab immer wieder versucht, ein bisschen mitzudenken und den Protas zuvor zukommen. Hat nicht wirklich funktioniert, aber ich hatte meinen Spaß dabei. Am Ende überschlägt sich alles ein bisschen und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dann auch alles richtig zugeordnet hatte. Aber gänzlich abgeschlossen ist es noch nicht, also werde ich da sicher noch mehr Infos bekommen und durchsehen können. Die Entwicklungen um die magische Welt finde ich sehr spannend, zumal ich immer noch nicht richtig einschätzen kann, was eigentlich alles möglich ist.
 
Allerdings muss ich gestehen, dass man hier beim lesen wirklich aufpassen muss, dass man die beiden Fälle und ihre Opfer nicht durcheinander bringt. Sie haben nämlich nichts miteinander zu tun und manchmal war es ein bisschen durcheinander, woran gerade gearbeitet wird. Zudem ist die Informationsdichte in den Büchern wirklich sehr hoch - aber es wird auch gerne mal ein paar Seiten lang über eine Person oder eine Gebäude geredet, was meines Erachtens nach nur Füllmaterial ist. Manchmal fand ich es nicht einfach, das Füllmaterial von den wichtigen Infos zu trennen. Da muss man beim lesen wirklich aufpassen. Ein bisschen weniger Füllmaterial wäre aber sicherlich auch hilfreicher.

Peter Grant hat mir gut gefallen, ich mag seinen Humor ganz gerne. Für meinen Geschmack könnte er den Frauen ein bisschen weniger hinterher schauen, aber damit werde ich wohl leben müssen. Man merkt, dass er sich magisch weiterentwickelt.
Ansonsten haben mir die Charaktere auch gut gefallen, so langsam bekommt man zu einigen auch mehr Hintergrundwissen und versteht ihre Beweggründe ein bisschen besser. Aber ich bin auch neugierig, was es da noch zu erfahren gibt. Gerade bei Nightingale bin ich mir sicher, dass wir noch lange nicht alles wissen.


Der zweite Band um den magischen Constable Peter Grant hat mir gut gefallen. Die Handlung hatte spannende Momente, auch wenn ich manchmal Mühe hatte, die beiden Fälle auseinander zu halten. Durch viele Füllinformationen wurde es auch nicht gerade einfacher, man muss da schon sehr genau lesen, um alles mitzubekommen.Gefreut habe ich mich über mehr Hintergundwissen zu einigen Charakteren, so kann man ihre Handlungen auch besser nachvollziehen.

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Buchsichten 3/5

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