Mittwoch, 13. April 2016

[Rezension] Alex Marshall - Blut aus Silber

Zum Inhalt: Sie gewann jede Schlacht. Sie war die bedeutendste Kriegerin ihrer Zeit - doch seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, und Zosia will alles andere als wieder zu kämpfen. Als sie erneut zur Waffe greifen muss, um die Schatten der Vergangenheit zu besiegen, beginnt ein Kampf gegen dunkle Intrigen, falsche Verbündete und grausame Armeen, der die Welt erschüttern wird. Denn ihre Freunde werden zu Feinden, und die Vergangenheit ruht nie




Meine Meinung: einfach nur enttäuschend :/

Ich war komplett enttäuscht!! Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.
Der Klappentext klang eigentlich so gut und das Cover sieht auch echt genial aus, aber das Buch selbst konnte so gar nicht überzeugen.

Zum Inhalt selbst kann man nur so viel sagen: es sind gefühlt 100 verschiedene Handlungsstränge, die irgendwann alle unter mysteriösen Umständen mal zusammen finden und dann aus irgendwelchen Gründen wieder auseinander gehen ... oder auch nicht.
Besser kann ich es wirklich nicht beschreiben.
Man wird mit der ersten Seite einfach in die Geschichte hineingeworfen und erhält auch im Laufe des Buches keine Erklärungen - weder zu den Personen noch in irgendeiner Weise zu der Welt, in der das ganze stattfindet.
Und da is auch schon der nächste Punkt ... es gibt keine Karte :/ Es wird im Laufe der Geschichte von so vielen Orten gesprochen, aber ohne Karte kann sich das alles nur sehr schwer vorstellen.
Und außerdem fehlt mir ein Register (und sei es einfach nur für die Personen)

Manche von den Charakteren hab ich wenigstens ein bisschen lieb gewonnen, aber beim Großteil hab ich mich einfach nur gefragt, warum sie das tun, was sie tun.
Und aus komischen Gründen hab ich auch das Gefühl, dass sehr viele Personen sterben ... und das teilweise echt unlogisch.

Der Schreibstil ist auch nicht zwingend der beste ... und die Übersetzung lässt anscheinend auch zu wünschen übrig. An manchen Stellen hab ich mich sogar gefragt, ob die da nicht was völlig falsches übersetzt haben, dass es im Verlauf der Geschichte keinen Sinn macht.

Ich muss sagen, dass es mir echt ein bisschen weh getan hat, dass das Buch so schlecht war. In Amerika soll es so gut angekommen sein, aber das kann ich leider gar nicht nachvollziehen.
Es soll ja eine Reihe werden (3 Teile soweit ich weiß). Ich weiß aber definitiv, dass ich sie nicht weiterlesen werde.

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