Dienstag, 24. April 2018

[Rezension] Sven Krüdenscheidt - Trusting You. Mike & Jeffrey




Autor: Sven Krüdenscheidt
Titel: Trusting you. Mike & Jeffrey
Reihe: -
Genre: Gayromance
Verlag: ullstein
Erscheinungsdatum: 02.04.2018
Seiten (Ebook): 296
Preis: Ebook 3.99€; Print 14.00€




Er liebt ihn. Doch wird er dazu stehen?  
Nachdem sein Exfreund Nick ihn betrogen hat, will Mike ihn einfach nur vergessen. Da kommt das Angebot seiner besten Freundin Kathey, für einen spontanen Urlaub in die Karibik zu fliegen, gerade recht. Kurzerhand machen sich die beiden auf den Weg. Was ein entspannter Urlaub werden sollte, bringt Mikes Gefühlswelt jedoch endgültig durcheinander. Der Grund dafür: Die Urlaubsbekanntschaft Jeffrey. Der mysteriöse Sonnyboy sucht auffällig oft die Nähe der Freunde – doch wem gelten seine Annäherungsversuche? Kathey oder vielleicht doch Mike? Und welches Geheimnis verbirgt Jeff vor den beiden? [Quelle: ullstein]



Den Klappentext des Buches fand ich ganz ansprechend und so habe ich mich doch auf das Buch gefreut. Leider war es mein aktueller Flop des Jahres :(

Es gibt so viele Dinge, über die ich gerne reden würde, aber da ich auch niemanden spoilern möchte, versuche ich mich zurückzuhalten.

Ich muss gestehen, ich hatte von Anfang an meine Probleme mit der Geschichte. Irgendwie bin ich einfach nicht so richtig reingekommen und habe die Story eher von "außen" gelesen. Das hat sich leider bis zum Ende auch nicht wirklich geändert, ich habe einfach keinen wirklichen Bezug zur Geschichte bekommen. 

Gerade am Anfang zog sich die Geschichte ... irgendwie kam man nicht zu potte und ich habe ich mich gefragt, ob überhaupt noch was passieren wird. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich in den Szenen wenigestens etwas Emotionalität gefühlt ... die mir im Rest des Buches sehr gefehlt hat. 

Danach und zum Ende passierten schon eine ganze Menge Dinge, teilweise sogar auch unerwartet. Aber irgendwie haben sie bei mir eher Kopfschütteln hervorgerufen. Ich kann nicht mal genau sagen warum, aber es wirkte ein wenig gekünzelt. Es gibt auch 2 Wendungen, die ich immer noch nicht nachvollziehen kann ... ich habe einfach nicht verstanden, warum man das so machen musste. 

Das Ende ... nun, das war mir einfach zu kurz. Da wurden so viele Probleme angefangen und aufgebaut und dann waren sie einfach mal mit einem Moment erledigt und Friede Freude Eierkuchen^^ Es hat auf mich einfach nicht gewirkt ... 

Tja ... insgesamt hat die Story eher für Kopfschütteln bei mir gesorgt. Die Wendungen fand ich teilweise sehr gekünzelt und übertrieben. Manche waren mir auch völlig unverständlich. Es fehlte mir auch sehr an Emotionalität. Die Liebe zwischen den beiden habe ich eigentlich nie gespürt und auch ansonsten hat das Buch mich eher zum aufregen gebracht.



Die Charaktere konnten mich leider auch nicht überzeugen - ich konnte auch kaum einen Bezug zu ihnen herstellen. Liegt vielleicht auch daran, dass mir die Emotionalität zwischen ihnen gefehlt hat.

Mike ist eigentlich ein netter Junge. Er hat sich schon geoutet und geht mit der Sache eigentlich ganz locker um. Eigentlich ... weil es mir trotzdem oft so vorkam, als hätte er keine Ahnung davon. Er wirkte eher wie ein verängstigter Junge und ich hätte mir gewünscht, dass er mehr für sich einsteht.

Jeffrey hat mir soweit ganz gut gefallen. Auch wenn seine Geheimniskrämerei etwas genervt hat und man nie wusste, was man damit anfangen konnte, hat er mich überzeugt. Er hat für sich eingestanden und für das gekämpft, was er will. 

Auch die Nebencharaktere fand ich etwas blass. Sie gingen in der Geschichte leider etwas unter und ich hätte mir gewünscht, doch ein wenig mehr von ihnen zu lesen.



Den Schreibstil des Autors fand ich gewöhnungsbedürftig. Er wirkte auch mich über große Strecken etwas plump und ich habe dadurch einfach keinen Zugang zur Geschichte oder den Charakteren bekommen. Trotzdem habe ich die Geschichte sehr schnell gelesen ... das mag komisch klingen, aber ich habe sie binnen 2 Tagen gelesen.

Das Buch wird aus der Sicht von Mike erzählt. Ich fand seine Sicht ganz spannend, hätte mir aber auch gewünscht, dass Jeffreys Sicht dabei wäre. Das hätte der Geschichte sicher auch noch einen Kick gegeben.

Was mich noch im Lesefluss gestört hat: persönliche Gedanken oder SMS-Nachrichten waren nicht gesondert gekennzeichnet. Die habe ich dann genauso gelesen wie alles andere und gerade bei den Gedanken war das manchmal echt komisch (da wechselte auch plötzlich mal die Zeitform). Ich hätte mir gewünscht, dass man dies kursiv gemacht hätte.



Leider nicht mein Fall 😕
Die Story konnte mich nicht wirklich packen und hat bei mir eher für Kopschütteln gesorgt. Auch im Nachhinein habe ich einige Wendungen nicht nachvollziehen können. Auch die Emotionalität hat mir im Buch komplett gefehlt ... die Liebe zwischen den Charakteren habe ich eigentlich nicht gesehen. 


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