Mittwoch, 15. Mai 2019

[Rezension] Arthur Philipp - Die Kristallmagierin (Der graue Orden 3)




Autor: Arthur Philipp
Titel: Die Kristallmagierin
Reihe: Der graue Orden 3
1: Die Dunkelmagierin | 2: Die Feuerdiebin | 3: Die Kristallmagierin
Genre: High Fantasy
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 21.01.2019
Seiten (Ebook): 544
Preis: Print 15.00€; Ebook 9.99€









Ein Bürgerkrieg bahnt sich im Königreich der Asche an. Die junge Magiern Feja tut ihr Bestes, um nicht in den Konflikt hineingezogen zu werden; nicht zuletzt, weil es auch ihre Schuld ist, dass es so weit gekommen ist. Als sie die Nachricht erhält, dass ihr Freund Nerius entführt wurde, sieht sie sich jedoch gezwungen, in die Hauptstadt zurückzukehren. Plötzlich ist sie nicht nur in eine Rebellion verstrickt, sondern stößt auf eine Gefahr, die nicht nur das Reich bedroht, sondern das Gleichgewicht der Magie selbst. [Cover-/Textquelle: blanvalet]

 

Band 1 empfand ich als guten Einstieg, Band 2 konnte da schon nicht mehr mithalten. Ich wollte der Reihe aber noch eine Chance geben und habe so auch noch den dritten Band gelesen. Tja ... überzeugt bin ich nach wie vor nicht.

Der Einstieg ist mir ein bisschen schwer gefallen. Zum einen konnte ich mich nur noch bruchstückhaft an die Ereignisse aus dem letzten Band erinnern und zum anderen hatte ich keinen Überblick mehr über die Personen. Letzteres hat sich zumindest schon mal geklärt, da gleich am Anfang ein Personae war und ich da wieder ein bisschen Durchblick bekommen habe. Ersteres hat sich nur bedingt gelöst, denn nur wenige Ereignisse aus den Vorgänger werden nochmal angesprochen.

Mit der Handlung habe ich mich ein bisschen schwer getan. Es gibt 4 Handlungsstränge, welche sich immer mal wieder ein bisschen verweben. Bei einem wusste ich auch nach dem Ende nicht, warum es ihn überhaupt gegeben hat, denn er hatte irgendwie keinen Einfluss auf die Geschichte. Zwei waren geprägt von Intrigen - was eigentlich spannend ist, nur wenn man diese schon bevor sie passieren komplett erzählt bekommt, wird das auf Dauer langweilig und es konnte mich einfach nichts mehr überraschen. Der letzte Strang ... nun ja, er hatte durchaus gute Ansätze, aber so richtig besteht die Handlung hier nur aus hin und her laufen, was dann auch nicht wirklich spannend war.

Es deutet sich an, dasss es einen finalen Kampf geben wird - der dann wie zu erwarten auch kommt. Allerdings hatte ich mir hier viel mehr erhofft, da im Laufe der Geschichte einfach auch mehr angedeutet wird. Aber der Kampf ist binnen weniger Seiten vorbei und ehrlich gesagt ziemlich unspektakulär. Da hatte ich mir doch ein wenig erhofft und muss sagen, dass das Ende viel zu wenig Raum hatte, vor allem wenn man es mit den Geschehnissen vorher vergleicht.

Laut Lovelybooks ist die Reihe eine Trilogie und somit beendet. Wenn ich ehrlich bin, fühlt es sich aber nicht wie ein Ende an. Es sind noch so einige Sachen, die für mich nur unzureichend geklärt wurden und teils sogar komplett offen sind, sodass man den Eindruck gewinnen könnte, da kommt noch etwas. Aber selbst wenn noch etwas kommen sollte, ich würde es nicht mehr lesen wollen, denn dafür packt es mich einfach zu wenig.



Mit den Charakteren habe ich mich insgesamt ein bisschen schwer getan. Die meisten kennt man aus den Vorgängern schon, einige wenige kommen neu hinzu.
Mit Feja bin ich gar nicht klargekommen, ich konnte ihre egoistische Einstellung einfach nicht nachvollziehen und war immer froh, wenn man zu den anderen Handlungssträngen gewechselt ist.

Viele Charaktere fand ich interessant, aber die meisten sind in der Handlung ein wenig untergegangen. Viele hatten nur spöradische Kurzauftritte, waren nur kurzer Erwähnung wert und einige waren irgendwie nur zum töten und sterben da - kurz gesagt wurde hier für mich einiges Potenzial verschenkt.


Im Vergleich zu Band 2, der sich für mich sehr zäh gelesen hat, hatte ich hier keine Probleme mit dem Stil. Es las sich flüssig und ich bin soweit auch gut durch die Handlung gekommen. An manchen Stellen waren mir die Szenen aber ein bisschen zu ausschweifend beschrieben.

Das Buch wird aus überwiegend aus der Sicht von 4 verschiedenen Charakteren erzählt. So hat man einen umfassenden Einblick bekommen. Am Anfang waren die Wechsel für mich okay, aber zum Ende wirkte es oftmals etwas sprunghaft, da man doch sehr viel zwischen den einzelnen Sichtweisen gewechselt ist.


Viel Potenzil verschenkt
Leider konnte mich auch der dritte Band nicht überzeugen. Die Handlung empfand als langweilig, vor allem weil viele eigentlich spannende Intrigen schon vorab erzählt wurden und ich an manchen Stellen die Wendungen nicht so ganz nachvollziehen konnte. Ein Handlungsstrang empfand ich sogar als komplett überflüssig. Auch der finalen Kampf war sehr unspektakulär.


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Aelyn 5/5
Vielen herzlichen Dank an blanvalet und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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