Freitag, 9. August 2019

[Rezension] Ria Winter - Tal der Toten





Autorin: Ria Winter
Titel: Tal der Toten
Reihe: -
Genre: Fantasy
Verlag: Carlsen Impress
Erscheinungsdatum: 01.08.2019
Seiten (Ebook): 351
Preis: Ebook 3.99€



**Wenn die rettende Magie zugleich tödliche Gefahr birgt…**
Als die 18-jährige Inari mitten im Herbst einen Strauß Maiglöckchen vor ihrer Hütte findet, ahnt sie, dass nur einer dieses Zeichen hinterlassen haben kann: ihr verstorbener Vater. Denn seit seinem Tod beschützt er das Inkere-Tal vor Eindringlingen. In Inari keimt die Hoffnung auf, er könnte auf magische Weise zu seiner Familie zurückkehren. Sie beschließt die Geheimnisse ihres Tals zu erforschen. Aber je mehr Inari erfährt, desto größer werden ihre Zweifel daran, dass die Magie, die einst ihren Clan vor der Auslöschung rettete, wirklich ein Segen ist. [Cover-/Textquelle: Carlsen Impress]


Die Geschichte klang vom Klappentext her ansprechend und ich bin neugierig geworden, welche Geheimnisse das Tal des Toten beherbergt und wie sich die Magie darin zeigen wird. So ganz konnte es mich aber leider nicht überzeugen.

Den Einstieg fand ich ein bisschen verwirrend, denn im Prolog wird erstmal nicht so viel erklärt und ich konnte ihn auch nicht sofort mit dem Rest des Buches in Verbindung bringen. Das hat sich dann mit der Zeit gegeben und ich habe klarer durchgesehen, um wen es geht und wie alles zusammenhängt.

Die Geschichte insgesamt hat mir gut gefallen, auch wenn sie mich nicht komplett gefesselt hat. Die Liebegeschichte nimmt einen kleinen Raum ein, was mir durchaus gefallen hat. Zudem hatte sie einen queeren Einschlag, was mir in der Art, wie die Autorin es hier einbaut, auch zugesagt hat. Aber ansonsten fand ich die Handlung okay, sie hat mich aber nicht so richtig mitgerissen. Manche Wendungen kamen für mich nicht überraschend, da haben sich meine Vermutungen bestätigt. Da hätte ich mir insgesamt einfach ein bisschen mehr gewünscht.

Das Buch ist abgeschlossen, das Ende aber durchaus ein wenig offen gehalten. Hat mir einerseits ganz gut gefallen, da man so seine eigene Fantasy einfließen lassen konnte, aber ich hätte doch gerne noch ein bisschen mehr gewusst und erlebt.

Die Protagonistin Inari hat mir gefallen, auch wenn ich ein bisschen gebraucht habe, um sie wirklich verstehen zu können. Auch die anderen Charaktere haben mir gefallen, auch wenn ich mir den ein oder anderen mehr in den Fokus gewünscht hätte. Ein bisschen sind sie dann doch untergegangen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und an vielen Stellen auch beschreibend, sodass man sich das Tal sehr gut vorstellen kann.



Von der Idee her hat mir das Buch wirklich gut gefallen und es hat sich flüssig gelesen. Ich hätte mir aber in der Auflösung ein bisschen mehr gewünscht, da es für mich ein wenig offensichtlich war. Die Protagonistin hat mir gefallen, ebenso wie die Tatsache, dass die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund steht.



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Vielen herzlichen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Kommentare:

  1. Hallo Andrea,
    nachdem du so unschlüssig warst, wie du das Buch fandest, musste ich nun auch noch mal in deine Rezi rein sehen. Es ist immer etwas schade, wenn die Geschichte eher schleppend los geht und man braucht, bis man mit dne Figuren, den Orten oder solchen Dingen warm wird.
    Der Klappentext an sich klingt auf jeden Fall nicht uninteressant, aber irgendwie bin ich im Moment doch auch eher auf dem Standpunkt, es erst mal nicht lesen zu wollen.
    Ich hab auch noch eine schwierige Rezi vor mir (ebenfalls Impress) und das obwohl es ein zweiter Band war und ich die Figuren und die Welt an sich ja kannte...
    Lieben Gruß
    Dana

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    1. Ja, ich kann dich da gut verstehen. Man muss ja auch nicht alles sofort lesen und vielleicht hast du später ja nochmal Lust auf das Buch :)
      Oh je ...da muss ich mal die Augen offen halten, jetzt bin ich neugierig geworden (auch wenn es absolut nicht schön ist, schwierige Rezensionen zu schreiben).

      LG Andrea

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