Sonntag, 12. Januar 2020

[ProtaTalk] mit Evan, Jules und Jaz aus "Die Totenbändiger"


London, Ravencourt Comprehensive School

© pixabay
Heute hat es mich mal wieder ins alternative London verschlagen. Ich finde die Welt nach wie vor faszinierend und freue mich schon auf mein nächstes Interview. Diesmal findet es nicht in der Villa Hunt statt, sondern in der Ravencourt Comprehensive School, auf die meine heutigen Interviewpartner seit ein paar Wochen gehen. Von außen wirkt es wie eine typische Schule – viele Gebäude, Schulhof, Parkplatz, Sportplatz. Drum herum ein Eisenzaun und daran entlang finden sich Ahornbäume und Magnesiumlaternen. Der Schulhof sieht einladend aus – Bänke und Picknicktische, Tischtennisplatten und ein Basketballfeld.
Wir – also Evan, Jaz, Jules und ich – haben uns nach der Schule zum Interview verabredet und da es noch relativ warm ist, erwarten mich die drei draußen bei den Picknicktischen. Ich betrete den Schulhof und Jules erkennt mich schon von weitem, ihn kenne ich ja schon von meinem ersten Besuch hier. Mit einem Grinsen trete ich an den Tisch, wo die drei sitzen.

Ich: Hallöchen ihr drei. Freut mich, dich wiederzutreffen, Jules. Und ich freue mich natürlich auch, dass ich euch beide auch kennenlernen kann.
Jules: Hi, schön, dich wiederzusehen.
Jaz: Hi, ich bin Jaz. Cool, dich kennenzulernen.
Evan: Evan, hi. Willkommen an der Ravencourt.

Ich: Dankeschön. Eine wirklich schöne Schule habt ihr hier und ich finde es wirklich cool, dass der Schulhof so groß ist. Da sitzt man im Sommer bestimmt gerne draußen. In meinem letzten Interview mit dir, Jules, und deinen Brüdern haben wir ja schon über das Projekt, dass Totenbändiger auf normale Schulen gehen, gesprochen. Jetzt ist ja noch ein bisschen mehr Zeit vergangen, wie habt ihr euch denn hier eingelebt und wie gefällt es euch?
Jules: Also der Unterricht gefällt mir echt gut. Es ist auf jeden Fall viel interessanter als Homeschooling, weil man viel mehr diskutieren kann. Es gibt mehr Input, man kann mit anderen zusammenarbeiten und bekommt dadurch ganz neue Ideen. Das ist echt cool. Homeschooling war da viel langweiliger. (grinst verschmitzt) Und wenn man mal keinen Bock hat, kann man sich auch mal zurückziehen, die anderen machen lassen und man schreibt die Ergebnisse dann einfach von der Tafel ab. (grinst noch breiter) DAS ist definitiv ein mega Vorteil gegenüber Homeschooling.
Jaz: Dafür musst du beim Homeschooling aber nicht mit irgendwelchen Vollpfosten in einem Kurs sitzen und dich blöd anstarren lassen, bloß weil du zufällig als Totenbändiger zur Welt gekommen bist. Das ist definitiv ein Nachteil. Aber prinzipiell geht es mir trotzdem wie Jules. Ich bin auch gerne hier. Die Ravencourt ist auf jeden Fall besser als die Akademie. Und Vollidioten gibt es ja leider überall. Aber denen muss man eben die Stirn bieten, damit sie schnallen, dass sie nicht die Kings vom Campus sind, bloß weil sie meinen, sie könnten sich so aufführen.

Ich: Ja, das kenne ich auch von meiner Schule – auf die Vollidioten kann man leider nicht verzichten. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, warum sich die Leute mit euch Totenbändigern so schwer tun. Beschränkt sich das denn „nur“ auf blöde Blicke oder gibt’s da ernstere Probleme?
Jules: Das meiste sind zum Glück nur blöde Blicke oder Leute wollen nicht in unserer Nähe sitzen oder in Gruppenarbeiten nicht mit uns zusammenarbeiten. Es gibt nun mal leider viele Vorbehalte gegen uns Totenbändiger. Aber oft kann man das mit einem Gespräch aus der Welt räumen. Oder man lässt einander einfach in Ruhe. Man muss ja nicht mit jedem befreundet sein. Aber Akzeptanz wäre halt schon ganz schön. Einfach leben und leben lassen.
Jaz: Yep, sehe ich genauso. Das kriegen hier allerdings nicht alle hin. Es gibt ein paar echte Arschlöcher, die es auf Cam abgesehen haben. Keine Ahnung, warum es bei denen im Oberstübchen nicht ganz rund läuft, aber vor allem Topher ist echt gestört. Er hat Cam schon zweimal mit einem Messer bedroht.
Evan (seufzt): Ja, Topher ist echt ein Problem. Aber das war er schon immer. Er sucht sich gerne Leute, die schwächer, stiller oder einfach irgendwie anders sind, und macht sie fertig. Es gab deshalb schon zigmal Ärger mit unserer Direktorin, aber Tophers Mutter arbeitet für einen Anwalt und so kommt Topher immer wieder davon. Ist echt ätzend.

Ich: Na herrlich, so was liebe ich ja (verdreht die Augen) Ich hoffe, ich begegne ihm nie, denn dann kann ich für nichts garantieren. Ich habe da gleich noch eine Frage an dich, Evan. Wie kommt es eigentlich, dass du gegenüber Totenbändigern so offen bist? Viele haben ja Vorbehalte und sehen das alles sehr kritisch. Bei dir scheint das aber nicht der Fall zu sein. Hast du denn keine Angst?
Evan (lacht): Angst? Nein. Wovor? Weil sie Kräfte haben, mit denen sie töten können? Die haben wir doch alle. Wenn ich ein Messer nehme, kann ich auch jeden töten. Oder ich kann jemanden vor ein fahrendes Auto stoßen, dann brauche ich nicht mal eine Waffe. Ich denke, Totenbändiger sind wie alle anderen Menschen auch: Es gibt gute und schlechte und die Schlechten können potenziell alle gefährlich werden, egal, ob Totenbändiger oder Normalos. Aber um herauszufinden, wie jemand drauf ist, muss man ihn erst mal kennenlernen. Dann kann man entscheiden, ob man ihn mag oder eben nicht. Da gibt es für mich keinen Unterschied zwischen Normalos und Totenbändigern.

Ich: Coole Einstellung und ehrlich gesagt sprichst du damit auch meine Gedanken aus. Jaz, du bist ja in der Akademie aufgewachsen. Bisher habe ich darüber noch nicht so viel gehört, wie ist es denn da? Hast du da andere Sachen gelernt als hier auf der normalen Schule?
Die Akademie
© Nadine Erdmann/Greenlight Press
Jaz: Also, meine Eltern waren Normalos, die mich nicht wollten, weil ich eine Totenbändigerin bin, deshalb haben sie mich nach meiner Geburt im Krankenhaus zurückgelassen. So kam ich in die Akademie. Für zurückgelassene Totenbändigerkinder ist die Akademie eine Art Heim oder Internat. Das ist schon mal ein riesiger Unterschied zur Ravencourt. Und die Akademie war ätzend. Wieso, weshalb, warum würde hier den Rahmen sprengen, deshalb nur so viel: Cornelius Carlton, der Leiter der Akademie, hat ein paar ziemlich ätzende Ansichten und ich bin mit seinen Vorstellungen darüber, wie mein Leben laufen sollte, nicht einverstanden gewesen. Deshalb bin ich megafroh, dass ich da weg bin und jetzt bei den Hunts leben kann.
Was den Unterricht in der Akademie angeht – also die normalen Fächer wie Mathe, Englisch, Geschichte und so weiter waren ganz ähnlich wie die Fächer hier. Ich schätze mal, die Lehrer an der Akademie orientieren sich da an denselben Lehrplänen wie alle anderen Schulen auch. Bei uns gab es allerdings auch noch Unterricht im Geisterbändigen und Duellieren. So was gibt es an der Ravencourt natürlich nicht.

Ich: Unterricht im Duellieren klingt spannend, da lernt man sicher viel fürs Leben, wird aber auch nicht gerade einfach sein. Momentan ist ja politisch einiges los bei euch. Soweit ich das mitbekommen habe, wird es bald eine Abstimmung darüber geben, ob die Totenbändiger ebenfalls einen Sitz im Rat der Gilden bekommen. Wie ich auf einer Webseite gesehen habe, laufen aktuell die Wahlen für die Repräsentanten, die sich dafür bei den anderen Gilden der Stadt starkmachen wollen. Bekommt ihr davon viel mit bzw. interessiert euch das überhaupt?
Evan: Ja, es ist immer wieder Thema in den Medien und verschiedene Leute diskutieren das Für und Wider. Ich persönlich finde das ehrlich gesagt total unnötig. Die Totenbändiger leben mit in dieser Stadt, also sollten sie auch einen Sitz im Stadtrat haben. Fertig. Meiner Meinung nach sollten sie den einfach bekommen. Ohne Diskussionen oder Abstimmungen.
Jules (seufzt): Wäre cool, wenn alle so denken würden.
Jaz: Yep, definitiv. (hält Evan die Faust für ein Fistbump hin und er knockt seine Faust dagegen)
Jules: Meine Mutter hat sich als eine Repräsentantin beworben und wenn sie gewählt wird, will sie sich bei den anderen Gilden dafür einsetzen, dass sie für die Aufnahme der Totenbändiger stimmen. Dadurch ist das Ganze bei uns zu Hause natürlich auch ein großes Thema.

Ich: Also ich bin auch total Evans Meinung. Und eurer Mum drücke ich auf jeden Fall die Daumen. Da frage ich auf jeden Fall bei dem Interview mit den anderen genauer nach. Wie sieht’s denn eigentlich bei euch mit euren Berufswünschen aus? Ihr verbringt ja hier an der Ravencourt eurer letztes Schuljahr – habt ihr denn schon genaue Pläne für die Zukunft?
Jules: Wenn ich darf, würde ich gerne Medizin studieren, aber als Totenbändiger an einer Uni zugelassen zu werden, ist nicht ganz einfach. Deshalb hoffe ich wirklich, dass die Sache mit unserem Sitz im Stadtrat funktioniert. Das würde sicher helfen, einige Gesetze zu ändern. Und natürlich ist es deshalb auch cool, jetzt hier auf die Ravencourt gehen zu dürfen. Das ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung und ein wichtiges Zeichen. Ich hoffe, der Zugang zu Hochschulen und anderen Ausbildungen wird dadurch in Zukunft für uns auch einfacher.
Jaz: Ich will auf die Polizeischule und ein Spuk werden. Ich mag Action und Geisterbändigen, und wenn ich mein Abi hab, sollte die Aufnahme an der Polizeischule hoffentlich kein großes Problem sein. Dort nehmen sie Totenbändiger schon seit einigen Jahren an, weil die Geisterplage in London immer schlimmer wird und von den Normalo-Polizeianwärtern nicht viele in die Spuk Squads wollen, weil der Job halt nicht ungefährlich ist. Und die Arbeitszeiten sind auch nicht so top. Viele stehen nicht auf ständige Nachtschichten. Aber für mich ist das okay.
Evan: Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht so genau, was ich werden will. Meine Eltern haben einen Collegefonds für mich angelegt, damit ich studieren kann. Aber welches Studium das werden wird, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht so genau.

Bevor ich meine nächste Frage stellen kann, bemerke ich einen Typen, der zielsicher in die Richtung unseres Tisches steuert. Wahnsinnig begeistert sieht er nicht aus und wenn ich mir meine Interviewpartner anschaue, sehen auch die nicht gerade erfreut aus
Topher: Ey, was macht die alte Brillenschlange hier? Fremde haben hier auf dem Schulhof nichts zu suchen.
Jaz (an mich gewandt): Tadaaa! Darf ich vorstellen: Topher, der gestörte Obervollpfosten, von dem wir vorhin schon erzählt haben.
Topher (drohend): Pass ja auf, was du sagst!
Jaz (mit kühler Gelassenheit): Warum? Weil du sonst dein Messer rausholst? Was glaubst du wohl, was schneller ist? Deine Klinge oder meine Silberenergie? Willst du es darauf ankommen lassen?
Topher (mit abfälligem Schnauben): Hier auf dem Schulhof? Denkst du, ich bin bescheuert? (deutet mit einem Kopfnicken auf eine der Hauswände des Gebäudes) Da hängt eine Kamera. (bedenkt Jaz mit einem herausfordernden Blick) Aber nur zu. Ruf dein abgefucktes Silberzeug und bedroh mich. Dann darf ich dich ganz legal kaltmachen. (grinst fies)
Jaz (dolcht ihren Blick voller Abscheu in Tophers): Ich hoffe wirklich sehr, dass wir diesen Sitz im Stadtrat bekommen und sich die Gesetze dann endlich ändern.
Topher (mit noch breiterem fiesen Grinsen): Träum weiter, Freak. (wendet sich mir zu) Aber jetzt zu dir, Brillenschlange. Warum hängst du hier auf unserem Schulhof mit diesen Missgeburten herum? Was willst du hier?
Ich (verdreht die Augen und sagt mit vor Sarkasmus triefender Stimme): Ich wüsste nicht, was dich das angeht, aber weil du so freundlich gefragt hast, gebe ich dir trotzdem eine Antwort. Ich bin hier, um mehr über die Totenbändiger zu erfahren und finde es überaus prickelnd, dass so eine Freundlichkeit wie du uns beim Interview stört.
Topher: Du willst mehr über diese Freaks erfahren? Warum? Das sind einfach nur Missgeburten der Natur. Die gehören ausgerottet, nicht interviewt. Also zieh Leine und nimm die Freaks gleich mit.
Ich (leise zu mir selbst): Wie schade, dass die Autorin mir verboten hat, ihm etwas anzutun. (wieder lauter) Da Nadine dich leider noch braucht, muss ich dir jetzt freundlich Bye Bye sagen. Aber sei versichert, sollte sie dich irgendwann nicht mehr brauchen, dann nimm dich in Acht vor einer Mistgabel schwingenden Furie. Und wahrscheinlich werde ich auch nicht die einzige sein, die dann hinter dir her sein wird.

Topher schnaubt verärgert und geht wieder seiner Wege. Ich kann nur über ihn den Kopf schütteln.

Ich: Eine Ausgeburt an Freundlichkeit. Ich kann euch so gut verstehen. Kommen wir wieder zu schöneren Themen und einer kleinen Schnellfragerunde. Hund oder Katze?
Jules und Jaz: Beides.
Evan: Keine Ahnung. Eigentlich mag ich auch beides. Hunde vielleicht ein bisschen lieber.

Ich: Wundert mich jetzt irgendwie gar nicht^^ Tee oder Kaffee?
Jules: Morgens Kaffee, sonst Tee.
Jaz: Ja, geht mir genauso.
Evan: Wird mir die britische Staatbürgerschaft aberkannt, wenn ich Kaffee sage?

© pixabay
Ich: Keine Ahnung, aber ich denke, bei dir machen sie eine Ausnahme. Lieblingsessen?
Jules: Pizza.
Jaz: Jaaa, Pizza ist geil! Aber wenn Granny kocht, schmeckt eigentlich alles genial.
Evan (grinst): Fish&Chips. Vielleicht darf ich damit die britische Staatsbürgerschaft dann doch behalten.

Ich: Also bei Pizza bin ich voll dabei, bei Fish so gar nicht. Eine letzte Frage habe ich noch an euch, dann muss ich mich leider wieder auf den Heimweg machen. Jules, Jaz, ihr habt ja bestimmt gelernt, wie man gegen Geister und Wiedergänger kämpft. Das heißt, ihr könnt euch ja auf jeden Fall verteidigen, wenn ihr angegriffen werdet. Aber wie ist das für jemanden wie Evan oder mir? Wie können wir uns verteidigen oder schützen?
Jules: Im Prinzip kann jeder lernen, Berührungen von Geistern abzuwehren. Mein Dad und meine Grandma können es echt gut. Und natürlich lernen es alle Normalos, die in Spuk Squads arbeiten. Es nennt sich Blocken. Das zu meistern, ist allerdings nicht leicht. Man muss es lange trainieren und selbst dann hilft es nur gegen schwächere Geister. Gegen stärkere hat man kaum eine Chance.
Jaz: Aber für die stärkeren Geister gibt es Auraglue-Waffen, mit denen man die Biester in Silberboxen bannen kann. Das können Normalos genauso gut wie Totenbändiger. Dafür braucht man keine besonderen Fähigkeiten. Man muss einfach nur zielen können und darf sich nur nicht total dämlich anstellen, wenn man die Silberboxen in Position bringt.
Evan: Für Normalos gibt es außerdem Schutzkleidung wie Silberwesten, die man tragen kann, um sich Geister vom Leib zu halten. Die sind ziemlich cool. Ich durfte mir Connors leihen, als Cam, Jules, Jaz und Ella mich zum Geisterjagen mitgenommen haben. Connor ist ein Normalo wie wir und weil er als Spuk arbeitet, hat er so eine Weste. Es gibt sie aber auch für Privatpersonen. Allerdings sind die echt teuer, deshalb brauche ich jetzt dringend einen Nebenjob. (grinst) Geisterjagen ist nämlich echt cool.

Ich: So eine Weste muss ich mir unbedingt für meinen nächsten Besuch besorgen, dann fühle ich mich gleich ein wenig sicherer. Und vielleicht nehme ich auch mal ein bisschen Unterricht, schaden kann es sicher nicht. Ich danke euch für eure Zeit. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich hoffe, wir sehen uns nochmal wieder. Auf jeden Fall muss ich euch nochmal zu Hause besuchen kommen, denn ich würde Sherlock, Holmes und Watson gerne mal kennenlernen. Euch wünsche ich weiterhin viel Erfolg in der Schule.
Jules: Klar, komm gerne noch mal bei uns vorbei.
Jaz (grinst): Yep. Die Vierbeiner freuen sich immer über Besuch.
Evan: War auf jeden Fall cool, dich kennenzulernen.

Ich winke den dreien nochmal zu und verlasse dann das Gelände der Ravencourt. So langsam wird es dunkel, also muss ich mich beeilen, um keinen unerwünschten Kontakt zu Geistern zu haben. In Gedanken bin ich schon bei meinem nächsten Besuch hier, da werde ich noch ein paar Mitglieder der Familie Hunt kennenlernen.

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Evan, Jules und Jaz haben mir in dem Interview einen kleinen Einblick in ihre Geschichte gegeben. Möchtet ihr mehr über ihre Geschichte und die Totenbändiger erfahren? 

Dann solltet ihr euch das Buch-Reihe „Die Totenbändiger“ von Nadine Erdmann mal genauer anschauen. Mehr Informationen findet ihr auch auf der Webseite der Autorin (👉hier)


Klappentext: Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der Geister zum Alltag gehören. Jeder sieht sie und jeder weiß, wie gefährlich sie uns Menschen werden können. In dieser Welt gibt es Verlorene Orte, die man den Geistern überlassen musste, und Unheilige Zeiten, in denen die Toten besonders gefährlich sind.

Camren Hunt ist ein Junge ohne Vergangenheit. Im vergangenen Unheiligen Jahr fand man ihn im Keller eines verlassenen Herrenhauses – umgeben von Leichen mit durchschnittenen Kehlen. Niemand weiß, was dort passiert ist, nicht einmal Camren selbst.
Jetzt, dreizehn Jahre später, schlagen sich die Menschen durch ein weiteres Unheiliges Jahr, in dem Geister und Wiedergänger noch gefährlicher sind als sonst. Plötzlich tauchen erneut Leichen mit durchschnittenen Kehlen auf … [Cover-/Textquelle: Nadine Erdmann]

Kommentare:

  1. Hallo Andrea,
    was für ein spannnder Einblick, vielen Dank! Ich kenne die Reihe gar nicht...oder vielleicht habe ich sie mal gesehen und schon wieder vergessen, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall hast du mich jetzt neugierig gemacht. Die Fähigkeiten klingen interessant und trotz der Besonderheiten schienen sie sich ja auch mit ganz alltäglichen Problemen rum zu ärgern. Das klingt nach einer guten Mischung und man kann viele Aspekte auf unsere Welt übertragen.
    Die Reihe wandert jetzt mal auf meine Merkliste.
    Lg Dana

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    Antworten
    1. Freut mich, dass ich dich auf die Reihe neugierig machen konnte :)
      Und ja, unsere Protas dürfen sich auch mit sehr vielen alltäglichen Problemchen rumärgern. Topher ist wohl eins davon^^

      LG Andrea

      PS: nächstes Sonntag wird es noch einen ProtaTalk geben mit anderen Charakteren - die sind dann aber schon ein bisschen älter.

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